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Urahn und Jüngling: Als Sondermodell „Gernation Six“ nimmt der Multivan die Farben des Samba-Busses der ersten Generation wieder auf. Vier verschiedene Farbkombinationen bietet VW für die Zweifarb-Lackierungen an, die es auf Anfrage auch für den Kastenwagen geben soll, Aufpreis: 1.800 Euro. Foto: VW Nutzfahrzeuge


Retro-Lackierung erinnert
an lange Transporter-Tradition

„Generation Six“ folgt dem Aussehen des T1 Samba

Bei der Weltpremiere des neuen VW T6 hat Volkswagen stark auf Emotionen gesetzt und die lange Tradition der Marke der Modernität der T-Baureihe gegenübergestellt. Schon bei der Wahl von Amsterdam als Ort der Präsentation hat sich VW von den Ursprüngen des Bulli leiten lassen. Schließlich war es ein holländischer Auto-Importeur namens Ben Pon, der mit seiner Skizze den Anstoß gab für den Bau des ersten VW Transporters.

Mit dem Sondermodell „Generation Six“ will VW zur Markteinführung des neuen Bulli an die lange Tradition des Fahrzeugs erinnern. Die auffällige Zweifarb-Lackierung zierte schon den legendären Samba-Bus aus der ersten Generation. Ein Exemplar aus dem Baujahr 1966 zog die Blicke zur Premiere mindestens genauso auf sich wie der neue Multivan mit kirschrotem Unter- und weißem Oberteil.

Der Oldtimer gehört Markus Adam aus Hanau, der den Samba vor fünf Jahren aus zweiter Hand gekauft hat, aber auch viel über den Erstbesitzer weiß. „Der Bus gehörte einem Italiener aus Aschaffenburg. Weil er einmal pro Jahr in seine Heimat fuhr, wo damals viele Autos geklaut wurden, hat er unter einer Zierleiste seinen Namen eingraviert“, sagt Markus Adam. Der ehemalige Fußbodenleger betreibt heute einen Verleih für Arbeitsbühnen. Auffälligster Werbeträger für das Unternehmen ist ebenfalls ein Bulli der ersten Generation, ausgerüstet mit einer hydraulischen Hebebühne vom Typ V60 der Firma Ruthmann. Der sogenannte Ruthmann-Steiger wurde von 1960 an rund drei Jahre lang von Volkswagen als Vorführwagen eingesetzt und war unter anderem auf der Internationalen Automobil Ausstellung in Frankfurt/ Main zu sehen.

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Arbeitsbühnenverleiher Markus Adam mit seinem Werbeobjekt: Ein feuerroter Ruthmann-Steiger auf der Pritsche eines VW-Transporters der ersten Generation. Die Hebebühne erlaubt eine Arbeitshöhe von rund acht Metern. Der 1,2-Liter-Motor des Fahrzeugs leistet 34 PS. Foto: privat

aus: "Deutsche Handwerks Zeitung 29./30.04.15"

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